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Gemeinsame Information der Fraktionen im Gemeinderat Seefeld:

Bürgerstimmen aus Seefeld

"Die Sicherstellung der ortsnahen Gesundheitsvorsorge ist eine Frage, die uns alle angeht. Als Architekt, der sich in seiner aktiven Zeit jahrzehntelang mit dem Bau von Kliniken beschäftigte, halte ich aus städtebaulicher und landschaftsplanerischer Sicht die Alternativen 3 (entlang Bahnhof) oder 2b (hinter dem Friedhof) für sinnvoll, insbesondere wegen der Nähe zur bestehenden Bebauung und der guten Verkehrserschließung. Da aus Naturschutzgründen Standort 3 wegfällt, kommt nur 2b in Betracht. Vorstellbar ist hier durchaus eine ortsbildverträgliche Bebauung mit gegliederten Baumassen in geringer Höhenentwicklung und einer freundlichen landschaftsgebundenen Architektursprache sowie einer umweltgerechten Freiflächengestaltung. All dies lässt sich durch die Gemeinde Seefeld im Bebauungsplanverfahren verbindlich regeln. Keine Klinik-Factory als banaler Gewerbeklotz, sondern ein Bau nach den Leitgedanken der „Healing Architecture“, die auch die Reize der Landschaft dem Patienten erschließt und erlebbar macht. Gute Beispiele dieser Art sind zu finden z.B. Krankenhaus in Agatharied bei Miesbach von Nickl & Partner Architekten, und die Thüringer Wald Kliniken des Architekten Matteo Thun."

Helmut Streit, Dipl. Ing. Architekt Stadtplaner ssp, Hechendorf

"Ein funktionierendes und modernes Krankenhaus gehört für mich zur Grundversorgung in unserer Region. Aufgrund mehrfach eigener Erfahrung bin ich dankbar, kompetente Ärzte in vernünftiger und im Ernstfall lebensrettender Nähe zu wissen. Wie das Gutachten der Experten gezeigt hat, sind die Standards in unseren Krankenhäusern Seefeld und Herrsching künftig nicht mehr ausreichend. Um eine zukunftsfähige Versorgung zu gewährleisten, ist ein Ersatz zwingend notwendig. Ich vertraue hier auf die Expertise der Gutachter, die diese Empfehlung seit etlichen Jahren immer dringender einstufen. Die laienhafte Forderung nach immer erneuten Prüfungen der gleichen Sachverhalte wird uns hier nicht weiterbringen – dies birgt bei gleichbleibendem Ergebnis nur unnötige Kosten und Zeitverzug. Im schlimmsten Fall erleben wir mit dieser Haltung eine lückenhafte medizinische Versorgung. In den 1970er Jahren stimmten die Gemeinderäte Seefeld und Hechendorf der Einrichtung von Landschaftsschutzgebieten zu – mit der Zusicherung, bei Notwendigkeit Bebauung, die für das Allgemeinwohl zwingend notwendig ist, zuzulassen. Dieser Sachverhalt ist für mich mit dem Bau eines Krankenhauses eindeutig erfüllt. "

Rudi Lindermayer, Gemeinderat bis 2020, ehem. Kommandant der Freiwillingen Feuerwehr Hechendorf

"Während meiner 33-jährigen Tätigkeit als niedergelassener Allgemeinarzt und Chirurg in Seefeld von 1978 bis 2011 hatte ich immer ein ausgezeichnetes Verhältnis zu allen Ärzten im Seefelder Krankenhaus. Die Kooperation in der bestmöglichen Behandlung meiner Patienten funktionierte reibungslos. Es war nicht nur ein kurzer Weg über die Hauptstraße, sondern auch ein kurzer Weg in der gegenseitigen Kommunikation, was die Patienten und ich sehr zu schätzen wussten. Das gilt sowohl für deren ambulante als auch stationäre (bzw. auch vor- und nachstationäre) Betreuung. Das Krankenhaus ist meines Erachtens unverzichtbar für den Ort."

Dr. Udo Altenberger, Allgemeinarzt und Chirurg, Seefeld

"Als ehrenamtlicher Sanitäter weiß ich, wie wichtig kurze Wege in der Notfallversorgung sind. Deshalb stimme ich für den Krankenhaus-Neubau in Seefeld."

Richard Schneiders, Hechendorf

"Wir alle hoffen, dass wir nicht darauf angewiesen sind. Wenn es jedoch so weit kommt, sind wir alle darüber froh eine entsprechende und vor allem schnelle medizinische Versorgung vor Ort zu haben. Der aktuelle Standort wurde mehrheitlich vom Gemeinderat in einem transparenten Verfahren ausgewählt und es steht derzeit kein alternativer Standort zur Verfügung. Ich unterstütze den Klinikneubau und für die hoffentlich weitere Planung gilt es nun meiner Ansicht nach, den Bau sinnvoll in die Landschaft zu integrieren."

Benjamin Grütze, Kommandant Feuerwehr Hechendorf

"Nach reiflicher Abwägung aller Argumente für und wider für ein neues Krankenhaus in Seefeld stimme ich dem Ratsbegehren über ein Planfeststellungsverfahren der Fläche neben dem Friedhof unterhalb der S-Bahn zu. Seefeld und der westliche Landkreis brauchen eine optimale medizinische Versorgung. Der Landverbrauch, der an allen Standorten zu Ungunsten von landwirtschaftlichem Grund einhergeht, scheint mir an diesem Standort am ehesten gerechtfertigt, ein Krankenhaus an dieser Stelle mit einer gut gegliederten Architektur am wenigsten auffällig. Ein Erhalt der Versorgung und der hochqualifizierten Arbeitsplätze in Seefeld und Herrsching wäre damit auch in Zukunft gesichert."

Dr. Sebastian Schmidinger, Hechendorf

"Die Seefelder Klinik ist eine der besten im Ammersee-Raum. Während meiner Praxistätigkeit als Allgemeinarzt wurden viele meiner Patienten stationär dort behandelt. Die hohe Qualität der Behandlung, die gute Akutversorgung, die hervorragende Patientenbetreuung und vor allem die perfekte Nachsorge haben vielen meiner Patientinnen und Patienten geholfen. Es ist unheimlich wichtig, für den Erhalt von Krankenhäusern im ländlichen Raum einzutreten. Hier brauchen wir Kliniken, die möglichst viele Aspekte im chirurgischen und internistischen Bereich abdecken, damit den Menschen lange belastende Wege zu großen Kliniken in den Zentren erspart bleiben. Eine Zusammenlegung der Kliniken Herrsching und Seefeld wäre ein Gewinn für die Versorgung in der gesamten Region."

Wilfried Fischer, ehem. Allgemeinarzt in Dießen

"Da wir als Familie das Krankenhaus Seefeld schon einige Male benötigt haben, sei es nach einem Sturz vom Dach oder zum Röntgen der Finger unseres handballspielenden Sohnes, ist es uns ein großes Anliegen dem Bau des Krankenhauses in Seefeld unsere Stimme zu geben."

Monika und Stefan Regensburger, Meiling

"Manchmal entscheiden Minuten über Leben und Tod. Das haben wir selbst schon erfahren müssen. Als Mutter eines schwerstkranken Kindes weiß ich was es heißt schnelle und kompetente medizinische Versorgung zu jeder Zeit in Anspruch nehmen zu können. Der Standort und Neubau eines Krankenhauses in der Gemeinde Seefeld ist für alle Generationen ein echter Zugewinn. Kurze Wege, Spezialisten verschiedener Fachrichtungen sichern uns generationenübergreifend modernste medizinische Versorgung. Es ist wichtig in die Zukunft zu blicken für uns und unsere Liebsten. Ein attraktiver und sehr gut zu erreichender Standort aus allen Richtungen der Gemeinde Seefeld und den umliegenden Gemeinden runden das Konzept ab. Beste medizinische Versorgung in unmittelbarer Nähe. Was besseres könnte uns nicht passieren. Daumen hoch für den Klinikneubau in unserer Gemeinde. "

Petra Kopatsch, Hechendorf

"Nicht nur die Gemeinde Seefeld, sondern auch die umliegende Region braucht, neben Starnberg, eine zukunftssichere ärztliche Versorgung. Die Fläche an der Lindenallee, auch wenn diese derzeit noch im Landschaftsschutzgebiet liegt, ist geradezu prädestiniert für einen sinnvoll, in die Landschaft einzufügenden Klinikneubau. Eine bessere verkehrsrechtliche Anbindung wird man woanders nicht finden. Es ist geradezu absurd, wenn einem der Versuch der Verbesserung der Wettbewerbssituation unterstellt wird. Es ist geradezu absurd, wenn man eine mögliche Überversorgung unterstellt. Es ist geradezu absurd, die Ablehnung des dort eventuell geplanten Klinikneubaues mit dem Verlust seines Heimatgefühls zu begründen. "

Alexander von Dehn, Hechendorf

"Natürlich tut es weh, diese Fläche zu verlieren, aber es wurde gründlich recherchiert. Ergebnis: Wir haben keine andere. Wir Ortsbürger können froh darum sein. Verantwortungsbewusste Gemeinderäte – die Contras – sollten da kompromissfähig sein und sich den zu Recht erworbenen guten Ruf durch zu einseitiges Engagement nicht vermasseln. Würden sie plötzlich wider Erwarten doch noch einen Alternativ-Standort auftun, der in allen Kriterien ebenso passte, das wäre doch super. Dazu könnte man nur sagen: Nichts wie ran an den Speck. Jedoch bitte keine Scheinaktivitäten mit aufschiebender Wirkung, möglicherweise bis zum St. Nimmerleinstag. Hätte die verwunderliche Contra-Interessengemenschaft mit ihrem Widerstand Erfolg, ohne dass eine bessere Lösung her ginge, hätte sie dem westlichen Landkreis einen Bärendienst erwiesen und sich damit selbst empfindlich geschadet. Ich freue mich über die Einigkeit des Landrats, des Bürgermeisters und der deutlichen Mehrheit des Seefelder Gemeinderates."

Frank Meyer-Brühl, Hechendorf

"Der Seniorenbeirat Seefeld ist über die Entwicklung zum Neubau eines Krankenhauses sehr erfreut. Wir unterstützen den Plan, ein neues und auch ein größeres Krankenhaus in unserer Gemeinde zu bauen. Als Vertretung aller Senioren sind die Vorteile, ein Krankenhaus in unserer Gemeinde zu haben, auch in Zukunft sehr nötig. Ein modernes Krankenhaus mit 200 Betten und mehreren Fachrichtungen zu erhalten ist nicht nur für unsere Gemeinde sehr wichtig, sondern auch im Interesse der sieben westlichen Gemeinden des Landkreises, die ja bis vor kurzem Betreiber des Krankenhauses Seefeld waren. Der geplante Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und belastet den innerörtlichen Verkehr nicht. Wir wünschen uns, dass unsere Bürger in erster Linie die Vorteile dieser ärztlichen Versorgung auch in Notfällen erkennen."

Friedrich Hanrieder, Seniorenbeiratsvorsitzender der Gemeinde Seefeld

"Aus Sicht der Feuerwehr wäre es fatal, wenn es im westlichen Landkreis kein Krankenhaus mehr geben würde. Die schnelle Versorgung vor Ort, bei kleinen oder größeren medizinischen Notfällen, ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Oft werden wir zur Unterstützung für den Rettungsdienst gerufen, da zeigt es sich wie schnell man selbst betroffen sein kann. Ich vermute, dass auch bei alternativen Standorten Flächen versiegelt werden müssen. Ob diese Flächen aus formellen Gründen dem Naturschutz unterliegen oder nicht, es bleibt eine Fläche die genauso Schützenswert ist wie die vom Gemeinderat vorgeschlagene Fläche. Umweltschutz endet nicht an Flurgrenzen. Auch der Mensch gehört geschützt und behütet. Meiner Meinung nach zeigt gerade die aktuelle Situation, dass wir uns ein gutes Gesundheitssystem leisten sollten. Ich stimme für einen Krankenhausneubau in Seefeld."

Harald Wagner, Kommandant Feuerwehr Oberalting-Seefeld

"Naturschutz ist wichtig, ohne Frage, aber Menschenschutz ist es auch. Gerade die Kranken und Schwachen bedürfen unserer Fürsorge. Eine Klinik für die medizinische Grundversorgung und zur Notfallbehandlung ist daher unabdingbar. Das Ansinnen, Kranke und Alte zur Behandlung in einen anderen Landkreis zu schicken, weil unsere Landschaft zu schön und zu wertvoll für einen Klinikneubau sei, kann man daher nur als "unwürdig" bezeichnen, zumal wir seit über 100 Jahren bereits Klinikstandort sind."

Wolfram Gum, Altbürgermeister

Ratsbegehren Seefeld am 27. Juni 2021: Ja zum Neubau Krankenhaus

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